Kaum eine Stadt ist so eng mit dem Spargel verbunden wie Schwetzingen. Der Beiname „Spargelstadt” kommt nicht von ungefähr: Die sandigen Böden der Schwetzinger Hardt bieten ideale Bedingungen für das „weiße Gold”, und in der Saison dreht sich in der Stadt vieles um die edle Stange.
Wann ist Spargelsaison?
Die Spargelsaison beginnt in der Regel Ende April und endet traditionell am Johannistag, dem 24. Juni. In diesen Wochen kommt der Spargel frisch von den Feldern der Region. Die offizielle Eröffnung der Saison wird in Schwetzingen jedes Frühjahr gefeiert.
Wo du frischen Spargel kaufst
Während der Saison findest du frischen Spargel direkt von regionalen Höfen:
- am Spargelmarkt und an Ständen rund um den Schlossplatz
- in den Hofläden der Spargelhöfe rund um Schwetzingen und die Hardt
- bei Erzeugern in den Nachbargemeinden
Frischetest: Die Stangen sollten fest sein, quietschen, wenn man sie aneinander reibt, und an der Schnittstelle saftig wirken.
Spargelsamstag und Feste
Höhepunkt ist der Spargelsamstag im Mai, wenn die Innenstadt das weiße Gold mit Markt, Bühne und kulinarischen Kreationen feiert, von klassisch bis ausgefallen. Der Termin und weitere Höhepunkte stehen in unserer Übersicht der Feste und Festspiele.
Spargel auf dem Teller
Klassisch wird Schwetzinger Spargel mit Schinken, zerlassener Butter oder Sauce hollandaise und neuen Kartoffeln serviert. Viele Lokale interpretieren ihn aber auch neu. Welche Restaurants in der Saison Spargelgerichte anbieten, findest du unter Restaurants und Genuss. Die wirtschaftliche Bedeutung von Spargel, Tabak und Hopfen für die Stadt zeigt übrigens das Stadtmuseum im Karl-Wörn-Haus.
Ein Spargelausflug lässt sich ideal mit einem Besuch im Schlossgarten verbinden, am besten im Frühjahr, wenn Garten und Saison gleichzeitig ihren Höhepunkt haben.